MAria Mutter Europas II - Geistliches Lesebuch

12 Sterne-Kurier Nr. 80/P. Notker 80

Es gibt Zufälle, bei denen die Frage aufkommt, ob sie tatsächlich welche sein können oder ob nicht doch etwas “mehr”, also Übersinnliches, dahinter steckt.

Es gibt Zufälle, bei denen die Frage aufkommt, ob sie tatsächlich welche sein können oder ob nicht doch etwas “mehr”, also Übersinnliches, dahinter steckt. Dieser 12 Sterne Kurier jedenfalls ist die 80. Ausgabe und sie ist im Wesentlichen P. Notker gewidmet, der am 15. Juni seinen 80. Geburtstag feiert. Doch zunächst ein kleiner Rückblick.
Andacht zu Ehren Maria Mutter Europas am 13.Mai.

Der 13. Mai, der erste Fatimatag des Kirchenjahres, ist und war auch dieses Jahr der gemeinsame Gebetstag im Verbund Maria Mutter Europas. Alle Mitglieder waren aufgerufen, an diesem Tag eine Andacht zu Ehren Marias als Mutter Europas zu halten. Auf dem Gnadenweiler war aufgrund der Pandemieverordnung keine öffentliche Andacht möglich.
Dennoch stattete Pfr. Pitzal, unser Brückenbauer zu Maria Mutter Europas in Charkiw (Ukraine), der Kapelle auf dem Gnadenweiler einen Besuch ab. Er kam in Begleitung von Christoph Perrot, der seinerzeit den Kontakt hergestellt hat und das Geläut wartet. Pfr. Pitzal hatte eine Andacht entworfen, die er abends privat im kleinsten erlaubten Kreis gehalten hat.
Von Bischof Benno Elbs aus Feldkirch haben wir zur Jahresandacht am Fatimatag des 13. Mai Post erhalten. In seiner Diözese liegt unser Mitgliedsheiligtum Maria Mutter Europas von Buchboden. Bischof Benno schreibt: „Lieber P. Notker, Herzlichen Dank für die Zusendung der Gebetstexte zu „Maria Mutter Europas“. Ich habe heute beim Morgengebet für die Zukunft Europas sowie alle Menschen, die auf unserem Kontinent politisch und wirtschaftlich Verantwortung tragen und sich um das Gemeinwohl sorgen, gebetet. Herzlichen Dank, dass Sie auf dieses Gebetsanliegen aufmerksam machen. Mit herzlichen Segensgrüßen + Benno“.

12. Patrozinium am 9. Juni – Maria Gratia, Mutter Europas

Am 9. Juni haben wir das 12. Patrozinium der Ursprungskapelle Maria Mutter Europas auf dem Gnadenweiler begehen können. Aufgrund der Umstände fand es auch ohne öffentliche Andacht und in Stille statt. Aber vielleict ist dies Gelegenheit, auf eine weitere Besonderheit hinzuweisen. Nach der alten liturgischen Ordnung fand am 9. Juni das Fest „Maria Gratia“ statt, was eine willkommene Analogie zum Ortsnamen Gnadenweiler darstellt und den Wandel von der fürstlichen zur göttlichen Gnade symbolisiert.
Projekt mit Markus Konsek
Seit seiner Engelthaler Zeit ist P. Notker mit dem Künstler Markus Konsek befreundet. Immer wieder arbeiten Sie zusammen, indem Markus Konsek Zeichnungen von P. Notker weiter entwickelt. Als jüngstes Projekt haben die beiden eine Postkarte mit einer übermalten Pieta erstellt.

P. Notker: 80. Geburtstag

Lieber Pater Notker,
80 Jahre sind vergangen, seit Du in der Batschka, genauer in Milititsch, einem kleinen donauschwäbischen Dorf, auf diese Welt gekommen bist. Erst vor wenigen Jahren ist das Marienheiligtum in Doroslovo, dem Nachbardorf im heutigen Serbien, zum wichtigsten Projekt deines Lebens gestoßen. Bis zur Belebung des Patroziniums und die Inititation der Gebetsgemeinschaft „Maria Mutter Europas“ auf dem alten Kontinent war es trotz deines Klostereintritts vor knapp 60 Jahren eine lange Reise. Gestragen hat Dich deine besondere Art, mit Hilfe der Gottesmutter zu glauben und Jesus Christus und den dreifaltigen Gott in deinem priesterlichen Dienst zu verkündigen. Bis heute stehst Du als Beichtvater, Maler und Autor Menschen zur Seite und kannst seit Anfang 2021 eine gute Zeit in Beuron verbringen. Wie viele von uns, musst auch Du Freude und Leid, Stärken und Schwächen, Glück und Krankheiten erleben und tragen. Darin bist Du uns Vorbild.
Zu diesem besonderen Geburtstag kann man Dir eigentlich nicht wirklich etwas schenken. Außer vielleicht den innigen Dank, den viele Menschen Dir für dein Wirken entgegen bringen. Das Geschenk bist Du selbst und wir dürfen es empfangen. In diesem Sinne möchten wir gemeinsam mit Dir das Gebet des älter werdenden Menschen der von Dir so verehrten Teresa von Avila anstimmen in der Hoffnung, dass wir alle ans Ziel kommen.
Oh Herr, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag
älter und eines Tages alt sein werde.
Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und
zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der großen Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch),
hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.
Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und
verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen.
Lehre mich Schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden.
Sie nehmen zu, und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die Krankheitsschilderungen
anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.
Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich.
Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,
und verleihe mir o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
Amen.

P. Notkers „Geistliches Lesebuch“

Voller Freude können wir Ihnen heute P. Notkers neues Buch zukommen lassen. Es handelt sich um den zweiten Band unserer Reihe „Maria Mutter Europas“. Es trägt den Titel „Geistliches Lesebuch“ und enthält 150 Gebete, Gedanken und Impulse aus dem reichen kirchlichen Leben P. Notkers. Das Buch wird als Geschenk überreicht. Wir freuen uns über Spenden, welche für die nächsten Publikationen genutzt werden. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen keine Spendenbescheinigungen ausstellen können. Bitte spenden Sie auf das Konto des Blanzelot Verlags IBAN DE60 6435 0070 0008 5658 91, BIC SOLADES1TUT bei der Kreissparkasse Tuttlingen. Herzlichen Dank. Weitere Exemplare und sämtliche Publikationen aus unserer Reihe „Maria Mutter Europas“ können Sie über unsere Publikationsseite bestellen.