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Auf dem Beuroner Jakobsweg

Wegweiser am Jakobsweg Jakobsmuschel auf Fenster Menschengruppe vor der Kapelle Pater Notker Hiegl und Vertreter aus den Gemeinden und den Tourismusverbänden

Im Fenster direkt hinter der Mutter Gottes befindet sich eine Jakobsmuschel. Gerade in Zusammenhang mit Europa ist dies kein Zufall. Denn zum einen wurde der Jakobsweg 1987 vom Europarat zur europäischen Kulturroute erhoben, zum anderen befindet sich die Kapelle “Maria Mutter Europas” am Jakobsweg von Tübingen nach Konstanz an der Via Beuronensis, die von der Beuroner Jakobspilger-Gemeinschaft gepflegt und betreut wird. Die zwölf Sterne, Krone der Muttergottes (Off 12,1) und zentrales Element der Europaflagge vereinen sich mit dem Zeichen der Jakobsmuschel.

Unterwegs sein

Der Gnadenweiler ist gleichermaßen Wallfahrtsort und Pilgerstation in und für Europa. Obwohl die Kapelle für Jakobspilger Etappenort und für die Marienwallfahrer Endpunkt ihrer Reise ist, so teilen sie sich doch das Verhältnis von Weg und Ziel. Denn die Erfahrung des Unterwegsseins mag beide gleichermaßen anspornen, aber der gerne bemühte Spruch “Der Weg ist das Ziel” ist für Christen auf dem Weg nur ein Teil der Wahrheit. Das große Ziel ist und bleibt das Seelenheil in der Schau Christi, der uns durch den Heiligen Geist zu Gott, dem Vater führt. Insbesondere für die Jakobspilger heißt es deshalb: “Ultreia et surseia!” Immer weiter und darüber hinaus…

Logo der Beuroner Jakobspilger-Gemeinschaft

Umfangreiche Informationen über die Beuroner Jakobspilger-Gemeinschaft und die Jakobswege zwischen Tübingen und Konstanz finden Sie unter via-beuronensis.de.

Muttergottes 16. Jhd.